Anonym im Inkognito-Modus von Chrome? Von wegen!

 

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Eine Woche ist es her, dass wir darüber berichtet haben, dass Google Standortdaten von Usern bis zu 340-mal täglich abruft. Auch wenn entsprechende Einstellungen das eigentlich verhindern sollten, erschlägt hier einfach das Betriebssystem von Google, Android, einfach Deine Wünsche. Nur wenige Tage danach folgt die nächste Trickserei, denn Überraschung können wir es bei Google nicht mehr nennen. Nutzer vom Webbrowser Chrome werden trotz Inkognito-Modus ausgespäht.

Wie macht das Google im Inkognito-Modus?

Ein Forscherteam der Vanderbilt University in Nashvill hat einmal mehr aufgezeigt, dass Google seinen Datenhunger nicht stillen kann. Diesmal nutzt Google aus, dass man ihren eigenen Browser verwendet. So kann trotz des Privatmodus, bei dem sie versprechen, dass sie weder Browserverlauf noch Cookies speichern im Nachhinein anhand des Nutzerverhaltens eine eindeutige Zuordnung erfolgen. Zu finden ist ein Hinweis, dass Admins bei Google erforderlichenfalls trotzdem die Daten abrufen können. Worauf Google jedoch nicht hinweist, ist dass Google selbst, genau diese Daten ebenfalls Abgreifen kann. Die Zuordnung ist besonders dann möglich wenn:

  • Du Seiten an surfst, auf denen Werbeeinblendungen von Google vorhanden sind.

Hier ruft Google auf Geräteebene spezifische Daten ab, die eine nachträglichen Abgleich aus Sitzungen außerhalb des Inkognito- Modus ermöglichen.

  • Du im Anschluss im gleichen Browser-Fenster andere Dienste von Google nutzt.

Dazu zählen wie wir alle wissen, viele gängige wie eben youtube oder gmail. So ist es dem Internetgiganten sogar möglich Deinen Besuch auf Drittanbieterseiten zu tracken und nicht nur Besuche von Google eigenen Diensten. Kurz gesagt, Google weiß wieder mal alles und wir wissen wiedermal nichts darüber, was wir alles bekannt geben.

Und wie surfst Du jetzt richtig?

Wie surft man jetzt aber so, dass nicht gleich alles gesehen wird? Wie kannst Du verhindern, dass trotz Versprechung des Gegenteils, Deine Daten bei Google landen und Dein ganzes Onlineverhalten dort aufliegt? Einmal mehr und das überzeugt uns auch so sehr, dass wir den richtigen Weg gehen, lautet die Antwort „VPN-Dienste“

Wie Du mit einem VPN-Service deine Privatsphäre enorm gut schützen kannst und wie einfach das eigentlich geht, erfährst Du in einem unser vielen Beiträge zum Thema VPN-Dienste für mehr Sicherheit!

In diesem Sinne bis nächste Woche, zum vermutlich nächsten Bericht über unerwünschten Eingriff in die Privatsphäre von Google & Co.

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