Du möchtest Dein WLAN sicher machen? So klappt’s!

Es gibt sicher wahnsinnig viele gute Gründe warum Du Dein WLAN sicher machen solltest. Einer ist wohl der, dass WLAN-Netzwerke für Hacker ein sehr beliebtes Ziel sind, da hier die meisten User recht fahrlässig sind. Mit wenigen Tipps kannst Du das aber ganz einfach ändern.

Das WLAN-Passwort

Passwort1234 oder Dein Name in Kombi mit dem Geburtstag sind sicher leicht zu merken. Das sollte jedoch nicht die einzige Bedingung an Dein Passwort sein. So umständlich es Dir am Anfang scheint, ein zufälliges, und komplexes Passwort wimmelt schon mal einige der Angreifer ab. Und mit ein wenig Routine hast Du auch das sicher bald im Köpfchen. Alternativ kannst Du Dir ein zuverlässiges Tool für die Passwortverwaltung zulegen, das ist auch in anderen Bereichen recht praktisch.

Hier einige Bedingungen an ein wirklich sicheres Passwort:

  • Zu aller erst solltest Du die Admin-Zugangsdaten ändern, über die Du in die Admin-Oberfläche gelangst. Meist lautet diese nur „admin“ und ein kurzes PW dazu.
  • 20 Zeichen machen Hackern das Leben nicht nur schwer, sondern lassen sie passen. Für ein richtig starkes Passwort solltest Du außerdem auf Namen und Geburtsdaten verzichten.
  • Zufällige Zeichenketten anstatt 0815-Passwörter. Dafür greifst Du am besten auf einen Keyword Generator zurück, der hilft Dir bei der Qual der Wahl.

Entscheide Dich für die richtige Verschlüsselung

Zur Wahl stehen hier meist die gängigen Methoden zur Verschlüsselung. Dazu zählen WPA, WEP oder WPA2.  Die aktuellste und zugleich sicherste Methode ist die WPA2 PSK – Verschlüsselung. Sie trägt ordentlich dazu bei Dein WLAN sicher machen zu können. Sie wird zwar nicht von allen (speziell älteren Geräten) unterstützt aber 95% Der neuen Gadgets sind damit kompatibel.

Deaktiviere DHCP und vergib eine statische IP-Adresse

Fangen wir erstmal mit DHCP an. DHCP ermöglicht es dem Router anderen Geräten die Informationen zuzusenden, die für einen Verbindungsaufbau erforderlich sind. Ist DHCP deaktiviert, sind auf den Endgeräten die Eingaben zur Verbindung manuell einzugeben. Das ist zwar einmalig unpraktisch aber um einiges sicherer auf lange Sicht.

Im nächsten Schritt solltest Du über die Netzwerkeinstellungen eine feste IP-Adresse vergeben. Hier kannst Du ebenfalls von der Norm abweichen und eine Adresse vergeben, die nicht von jedem verwendet wird. 192.168.xx.xx. Sei kreativ und wähle frei von der Leber die letzten Stellen.

Setze wenn möglich einen MAC-Filter ein

Die MAC-Adresse ist eine einmalige Kennung, die jede Netzwerkkarte eines Gerätes besitzt. Das tolle an vielen Routern ist, dass Du sie so einstellen kannst, dass sie ausschließlich mit den Geräten kommunizieren, deren MAC-Adressen sie zulassen möchten. Auch wenn die MAC-Adresse von einigen Hackern ausgelesen werden kann, ist es dennoch ein zusätzlicher Schutz und eine Maßnahme, wie Du Dein WLAN sicher machen kannst. Die Summe der Maßnahmen die Du setzt, kann Hacker genauso in die Knie zwingen.

Updates – das Um und Auf der IT-Sicherheit!

Update-Muffel leben riskant. In der Regel bringen Updates nicht nur neue Funktionen und Fehlerbehebungen mit sich, sondern oft auch sicherheitsrelevante Änderungen. Verinnerliche also, dass Du auf regelmäßige Updates nicht vergessen solltest. Im Idealfall findest Du eine Einstellung für automatische Updates um Dein WLAN sicher machen zu können.

Erfahre in unserem anderen Beitrag, wie Du ASUS-Router updaten kannst.

Übrigens, ein gelegentlicher Neustart schadet Deinem Router auch nicht – nur so als abschließender Tipp. Nun, so schwer war das gar nicht. Du siehst, Dein WLAN kannst Du relativ einfach fit machen und Angreifern so den Spaß an ihrer Arbeit verderben.

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