IP-Adressen – was sie alles über Dich verraten

Weißt Du eigentlich, welche Daten Du online von Dir preisgibst? Welche Informationen bei den Betreibern der Websites die Du besuchst gesehen und gespeichert werden können? Welche Daten das sein können und wie das allein über IP-Adressen möglich ist, möchten wir Dir heute zeigen.

Sag mir Deine IP-Adresse und ich sag Dir wo Du bist

Bei keinem Kommunikationsmittel ist es so einfach den Standort seines Gegenübers zu erfahren, wie im Internet. Wenn Du bei einer Firma anrufst, eine SMS schreibst, wissen sie genau das von Dir, was Du ihnen preisgibst. Im Netz ist das Ganze ein bisschen anders. Wenn Du eine Website besuchst, erfährt die besuchte Seite über Deine IP-Adresse Mehr zum Thema IP-Adresse so einiges.

Über die IP-Adresse erfährt man im Grunde, WO und auch WIE Du ins Internet gelangst. Das bedeutet zum einen, dass Dein Standort über Deinen Zugriffspunkt offengelegt wird. Nutzt Du einen Router eines beliebigen Providers um online zu gehen, dann werden IP-Adresse, Deine Anschlussstelle sowie Sitz des Providers gleich mal abrufbar. Und theoretisch kann jeder Website-Betreiber Deine IP-Adresse einsehen und auch speichern.

Das WIE enthält Informationen über Browser und damit oft auch das Endgerät über das man online geht. Das Betriebssystem sowie die Netzgeschwindigkeit aber auch Bildschirmauflösung sind über die IP-Adresse bekannt. Einzig wenn der Zugang über die SIM-Karte eines mobilen Gerätes und damit über deinen Netzbetreiber geht, wird der Ort nicht angezeigt. Das liegt daran, dass Netzbetreiber hier meist eine dynamische IP-Adressvergabe haben. Hier gibt’s mehr zur über IP-Adressen-Vergabe

Sogar persönliche Daten wie Telefonnummer, Mailadresse oder den vollständigen Namen sieht man teilweise über eine Abfrage in der WHOIS-Datenbank herausfinden.

Wie ist Deine IP-Adresse?

Mit vielen Services kannst Du das ganz einfach checken, auch wir haben einen Service der Dir zeigt, welche Infos damit zugänglich sind – probier’s selbst.

Ein harmloser Mailversand – nicht ganz

Selbst beim einfachen Versenden einer Mail geht Deine IP-Adresse mit. Das kannst Du sogar ganz einfach selbst testen, indem Du Dir selbst eine Mail schickst und dann den Inhalt als Quelltext anzeigen lässt. Die meisten Internetbrowser haben dafür eine eigene Funktion. Das bedeutet in Punkto Sicherheit für Dich, dass Du niemals eine Mail an eine zweifelhafte Empfängeradresse schicken solltest.

IP-Adressen gelegentlich wechseln

Du siehst, wie viele Informationen hier über Dich durch harmlose Internetnutzung schon zu sehen sind. Ein regelmäßiger Change Deiner IP-Adresse ist also bestimmt keine schlechte Idee. Das kannst Du bei Routern relativ einfach durch einen Neustart, bei dem er in der Regel dynamisch eine neue Adresse zuweist. Bei mobilen Geräten geht das durch kurze Trennung der Internetverbindung.

Deine IP-Adresse verschleiern

Wer seine IP-Adresse verschleiern möchte, hat dazu auch einige Möglichkeiten. Die bewährteste und technisch effizienteste Methode erfolgt über VPN-Dienste ein TOR-Netzwerk. Nähere Infos, wie TOR funktioniert findest Du ebenfalls bei uns.

Wie bei VPN-Diensten erfolgt hier der Zugriff auf Seiten die Du besuchen möchtest einerseits verschlüsselt und andererseits über die IP-Adresse des VPN-Servers, über den Du zuvor geschleust wirst. Deine IP-Adresse ist in diesem Fall zwar dem VPN-Anbieter bekannt, jedoch hat dieser ein geschäftliches Interesse daran, diese mit höchster Sorgfalt zu schützen. Schließlich hängt der Erfolg seines Geschäftes davon ab. Auch bei VPN-Anbietern gibt es natürlich professionellere und weniger professionelle, manchmal sogar schwarze Schafe. Die besten VPN-Anbieter im Vergleich findest Du daher direkt bei uns – selbst geprüft und bewertet.

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