Hardwarefehler? Sicherheitslücke in Intel-Prozessor, die nicht geschlossen werden kann!

In den letzten Jahren gab es häufiger Sicherheitslücken im Intel-Prozessor. Die bekanntesten waren Meltdown und Spectre. Sie traten häufiger auf und wurden immer wieder durch Updates bereinigt. Das Problem dabei war nur, dass die Performance der Rechner deutliche Einbrüche aufwiesen, nach den vielen Updates. Sicherheitslücken sind allgegenwärtig. Ist man denn jemals sicher?!

Intel-Prozessor CSME Fehler im Intel-Prozessor: Intel Converged Security and Management Engine (CSME)

Aktuell fanden die Sicherheitsforscher von Positive Technologies in der CSME eine Sicherheitslücke, die nicht gefixt werden kann, da es ein Hardwarefehler ist. Sie befindet sich im CSM Mask ROM, welches am Anfang des Boot Prozesses der CSME Firmware ist. Durch die Sicherheitslücke können Hacker zentrale Sicherheitsmechanismen außer Gefecht setzen, berichtet Arstechnica. Es gibt bedenkliche Möglichkeiten für Angreifer. Man könnte beispielsweise einen Keylogger in die Firmware einbringen und somit alle Eingaben mitlesen und Passwörter stehlen.

Antiviren- und Sicherheitsprogramme sind machtlos!

Der Fehler hat nichts mit den Betriebssystemen zu tun. Egal ob Windows, macOS oder Linux, alle Geräte können betroffen sein. Auch Sicherheitsprogramme, wie VPNs, und Antivirenprogramme sind machtlos gegen einen Hardwarefehler! Intel-Prozessoren von den letzten 5 Jahren sind betroffen.

Intel spiel Bedrohung herunter

Sie haben bereits ein neues Update entwickelt, welches bereits online ist. Es kann diese Form des Angriffs eines Hackers unterbinden, doch die Sicherheitsforscher sind damit nicht glücklich. Diese Angriffe sind zwar sehr aufwendig, doch Hacker haben trotzdem eine Chance die Lücke zu nutzen, wenn sie motiviert sind. Außerdem glauben die Forscher, dass Angreifer auch noch andere Wege finden können, wenn sie nur wollen.

Fazit zum Intel-Prozessor Fehler

Man sollte das Update auf jeden Fall machen, da es Hackangriffe unterbinden kann. Trotzdem sollte Intel noch mehr auf das Problem eingehen und es nicht so herunterspielen. In diesem Fall können wir euch nicht einmal einen VPN zum Schutz vor Angriffen empfehlen.


Erstellt am:09/03/2020

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