No Spy Konferenz – digitale Spionage und Privatsphäre

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Wirtschafts- & Politspionage

Die Technische Entwicklung im Bereich Internet ging so schnell voran, dass die Nutzer gar nicht mitkommen, sich mit den Sicherheitsaspekten richtig zu befassen. Das ist auf der einen Seite gut für den technologischen Fortschritt, auf der anderen Seite, schlecht für den privaten Nutzer. Wer hier nicht am Ball bleibt, muss glauben was man ihm sagt oder bleibt im Unwissen, welche Daten über ihn bekannt werden. Aber nicht nur Privatsphäre, sondern auch aktive Spionage sind im Netz tag täglich an allen Ecken zu finden. Genau mit diesen Themen befasst man sich auf der No-Spy Konferenz, die am 15. Juni mittlerweile zum 7. Mal in Stuttgart stattgefunden hat.

Thomas Christinck, einer der Organisatoren stellt klar, „Mehr Aufklärung und Techniken zur digitalen Selbstverteidigung sind nötiger denn je“ Das haben auch wir uns zur Aufgabe gemacht und werfen mal einen Blick auf die Kernthemen der No Spy Konferenz.

Themen der diesjährigen No Spy Konferenz?

Themen wie E-Voting, Mailing und die Nutzung von Social Media Plattformen stehen hier im Vordergrund. Wie nehmen wir den Schutz unserer Daten in die eigenen Hände.

Es geht um Spionage durch den Staat im Ausland aber auch im Inland. Auch Spionage an Unternehmen sowie an Privaten Internet-Nutzern sind Themen. Was von dem, was wir irgendwo eingeben, ist eigentlich noch sicher?

Aktuell: Spionage bei unseren direkten Nachbarn

Dabei muss es nicht immer um große Geheimdienste wie die NSA und Whistle Blower á la Snowden gehen. Das sehen wir aktuell auch sehr gut bei unseren Nachbarn Deutschland und Österreich. Aktuelle Vorfälle von Spionage seitens Bundes Nachrichten Dienst gegen österreichische Adressen sorgen dort für Aufruhr. Ziele wie das österreichische Landwirtschaftsministerium oder die isländische Botschaft, deuten darauf hin, dass „Terrorbekämpfung“ hier nicht das Ziel war.

Schutz vor Spionage: Paranoia oder Grundrecht?

Die Themen Anonymität und Sicherheit im Netz werden gerne einfach abgetan. „Was habe ich schon zu verbergen“ Das ist aber der falsche Ansatz. Richtiger wäre es zu fragen, was geht es denn andere überhaupt an? Wer weiß, wie das Internet funktioniert und welche Daten wir wie und wo übertragen, erkennt zwangsläufig, die Notwendigkeit dieser Themen. Die Nutzung von VPN-Diensten oder auch TOR kombiniert mit den richtigen Einstellungen und vorsichtigem Verhalten können Dich vor so gut wie allen interessierten Blicken schützen.

Die No Spy Konferenz hat also durchaus ihre Berechtigung und zieht mit uns am gleichen Strang, wenn es um die Bewusstseinsschaffung im Bereich sichere Nutzung des Internets geht. Wenn Du Dir einen Gesamtüberblick zum Schutz vor Überwachung machen möchtest, könnte Dich auch unser Beitrag „Sichere Internetnutzung und Schutz der Privatsphäre“ interessieren.

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