Sichere Internetnutzung und Tipps zur Privatsphäre

sichere-internetnutzung
sichere Internetnutzung

Sichere Internetnutzung ist ein Thema, über das sich vielleicht wesentlich mehr Menschen Gedanken machen sollten. Wir haben auch schon viel über Verschlüsselung von Daten und VPN-Dienste geschrieben, die Dich und Deine Privatsphäre schützen können. Heute möchten wir jedoch die Möglichkeiten, die wir einzeln oft schon behandelt haben auch zusammentragen. So bekommst Du einen ersten guten Eindruck, was Du selbst tun kannst, um nicht wehrlos alle Daten für jeden Preiszugeben, ohne es vielleicht zu wissen.

Sichere Internetnutzung – wo lauern Gefahren?

Daten zu sicher verschlüsseln ist eine mathematisch komplexe Aufgabe, die uns Computer und Software zum Glück abnehmen. Die meisten Anwendungen die wir nutzen sind zwar nicht anonymisiert aber zumindest der Inhalt ist verschlüsselt. Die modernsten Verschlüsselungsmethoden sind eigentlich selbst für die gewieftesten Geheimdienste nicht zu knacken. Ist auch nicht notwendig!

Social Engineering ist eine erfolgreiche Methode. Dabei handelt es sich um das geschickte Erschleichen von Informationen wie Passwörtern oder E-Mail-Adressen. So hackt nicht direkt Deinen E-Mail Account, sondern versucht an Informationen zu kommen, die man benötigt, um Dein Passwort zurückzusetzen oder zu erfahren. Das geschieht wiederum oft durch Fake-Mails die vorgeben, von der Bank oder einer Social-Media-Plattform zu stammen und aus „Sicherheitsgründen“ um Eingabe deines Passwortes ersuchen.

Aber auch unverschlüsselte Kommunikation macht es Angreifern einfach. Wichtig ist also der Mix aus richtiger Technologie und Eigenverantwortung im Umgang mit den Daten, die man preisgibt.

Grundlegende Tipps für sichere Internetnutzung

Auch wenn einige dieser Tipps trivial klingen, sie nicht einzuhalten beschert täglich tausenden von Nutzern Weltweit Datenverlust, Datenmissbrauch und verletzte Privatsphäre im Netz.

Sichere, unterschiedliche und ändernde Passwörter

Egal für welchen Anwendungsbereich, versuche stets ein Passwort zu nutzen, das Du sonst nicht verwendest. Es sollte eine entsprechende Länge von mindestens 8 Zeichen haben und keine einfache Zusammensetzung aus z.B. Namen und Geburtszahlen sein. Es mag etwas aufwendiger sein, diese Passwörter alle zu verwalten, aber auch dafür gibt es geschickte Lösungen. Setze Dir einen fixen Zeitraum um die Passwörter zu ändern, beispielsweise alle 3 Monate.

2 Faktor-Authentifizierung

Eine starke Ergänzung zu sicheren Passwörtern. Du kennst es vielleicht vom Online-Banking wo Du zur Bestätigung von Transaktionen einen Code per SMS erhältst. Dieser ist der „zweite Faktor“ der für eine Aktion erforderlich ist. Man müsste hier also schon Passwort für den Zugang UND Deine SMS abfangen, schon erheblich unwahrscheinlicher. Richte diese ein, wo es Dir möglich ist, speziell bei Cloud-Diensten bietet es sich an. Die 2-Faktor-Authentifizierung kann in Kombination mit unserem nächsten Tipp schon einen starken Beitrag für sichere Internetnutzung leisten.

Anonymisierung Deiner Kommunikation mittels VPN-Dienst

Darüber haben wir Dir ja schon einiges berichtet. Ein VPN-Dienst ist eine Software, die zum einen all Deine Tätigkeiten vor der Übertragung an die genutzten Webseiten verschlüsselt. Zweitens wird der Datenverkehr über einen VPN-Server geleitet und kommt daher nicht direkt von Dir. Das bietet schon mal einen erheblichen Vorteil in Punkto Privatsphäre. Das kann man dann noch weiterführen indem man Multi-Hop-Verbindungen nutzt über die Du HIERnoch genaueres erfährst. Es geht uns hier jetzt zwar nur um das Thema Sicherheit, die Nutzung von VPN-Diensten bringt aber noch durchaus andere Vorteile mit sich. Diese haben wir HIERfür Dich zusammengefasst.

Mails und Social-Networks als Schwachstellen.

Es ist ja toll, dass man so viele Funktionen kostenlos nutzen kann um mit anderen zu interagieren. Facebook, Google-Mail, Drop-Box und diverse andere Cloud-Dienste sind richtig praktisch. Diese Unternehmen leben aber davon, Dein Verhalten genau zu analysieren, was interessiert Dich, was wird online gekauft und wie oft, welche Webseiten besuchst Du und in welcher Region konsumierst Du. All das sind Dinge die diese Dienste von Dir erfahren. Klar kann man sagen, dann darfst Du das Internet nicht nutzen, aber das stimmt so nicht ganz. Hier findest Du übrigens Alternativen zu whatsapp und auch bei Mails, gibt es kostengünstige Alternativen, bei denen du nicht durchleuchtet wirst. Du kannst fast in allen Bereichen Anbieter finden, die ihre Daten nicht in die USA oder Asien weiterleiten. So langweilig es auch erscheinen mag, nimm Dir ein paar Minuten und lies Dir mal bei einigen Anbietern durch, was sie mit Deinen Daten alles tun dürfen.

Spyware, Malware und Viren

In gut 99% der Fälle ist man als Endnutzer selbst dafür verantwortlich sich diese schadhafte Software eingefangen zu haben. Sie gelangen meist über Downloads oder über Mail-Anhänge auf Deinen Computer und können erst dann ihr Unwesen treiben.

Natürlich musst Du selbst entscheiden, was Du mit den Maßnahmen bewirken möchtest. Welche Daten sollen wirklich verborgen bleiben, welche sollen sicher übermittelt werden und welche Spuren bist Du bereit im Internet zu hinterlassen. Wenn Du weißt, wie Du das Internet nutzen möchtest, dann gibt es auch entsprechende Methoden, wie Du das effizient und vor allem sicher tun kannst. Wir helfen Dir auch gerne bei all Deinen Fragen weiter, schreib uns einfach!