USA: Huawei und ZTE sind „Gefahr für die nationale Sicherheit“

US-Behörde verbietet den Telekomfirmen, Hardware von Huawei und ZTE zu verwenden

Die Federal Communications Commission (FCC) stimmte einstimmig für das Verbot, die Fördergelder für den Kauf der Komponenten und Dienstleistungen bei Huawei und ZTE einzusetzen. Außerdem schlug FCC vor, die bereits installierten Ausrüstungen von Huawei und ZTE gegen andere Hersteller auszutauschen. Begründet wird diese Entscheidung mit der Verbindung der Firmen zur chinesischen Regierung und mögliche Spionageaktivitäten für Peking. Das sei „eine Gefahr für die nationale Sicherheit, so FCC.

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Betroffen sind Telekomfirmen in den ländlichen Gebieten

Der Beschluss betrifft hauptsächlich die kleineren Mobilfunkanbieter in ländlichen Gebieten, da die großen amerikanischen Provider diese Ausrüstung nicht verwenden. Den Netzbetreibern zufolge könnte der Austausch der Huawei- und ZTE-Hardware bis zu zwei Milliarden US-Dollar kosten. Die Regierung erwägt, diese Kosten im Rahmen eines staatlichen Programms zu erstatten. „Wir können das Risiko nicht ignorieren, dass die chinesische Regierung versuchen wird, Sicherheitslücken auszunutzen, um Spionage zu betreiben oder Malware und Viren einzuschleusen oder auf andere Weise unsere kritischen Kommunikationsnetzwerke zu gefährden,“ erklärte Ajit Pai, Vorsitzender der FCC

Huawei: Die digitale Kluft wird größer

In seiner Pressemitteilung weist Huawei drauf hin, dass dieser Beschluss „die digitale Kluft vergrößern, das Tempo der wirtschaftlichen Entwicklung verlangsamen wird.“ Ohne Zugang zum günstigen Equipment werden die kleineren US-Breitbandanbieter keine Möglichkeit haben, sichere Telekommunikations- und Internetdienstleistungen anzubieten. Das wird einen Einfluss auf die Arbeit der Schulen, Krankenhäuser und Bibliotheken haben. Aufgrund des Konkurrenzrückganges auf dem Markt für das Telekommunikationsequipment werden die Amerikaner einen höheren Preis für diese Dienstleitungen in den ärmsten und am wenigsten versortgen ländlichen Gebieten zahlen müssen, so der Pressesprecher von Huawei.


Erstellt am:03/12/2019

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