Datenschutzlabel für eigene Apps: Apple startet Optimierungen

Datenschutzlabel bei Apple Apple hat im Dezember 2020 sämtliche App-Entwickler dazu verpflichtet, ihre Apps im Apple Store mit sogenannten Datenschutzlabeln zu versehen. Bisher waren Apples eigene Labels aber meist schwierig an unprominenter Stelle in den Support-Dokumenten zu finden. Damit macht Apple aber nun Schluss: Die Datenschutz-Infos zu sämtlichen Apps des Konzerns können jetzt ganz einfach auf Apples Datenschutzseite eingesehen werden.

Eigene Übersichtsseite zur leichtere Orientierung

Zu diesem Zweck hat Apple eine eigene Übersichtsseite ins Leben gerufen. Dort finden die User wirklich alle Infos zur Datenermittlung der einzelnen Apple-Apps von der Telefon App bis hin zur iMessage-App – vorerst allerdings nur in englischer Sprache. Dafür werden aber sämtliche Betriebssysteme von Apple auf der Seite gesammelt – man findet also die Datenschutzlabels für iOS und macOSs genauso wie für watchO, tvOS und iPadOS.

Infos vorher nur im App Store & gut versteckt zu finden

Bisher war das Einsehen dieser für den User-Datenschutz sehr wichtigen Daten nur über die App Store möglich. Allerdings auch hier nicht immer: Denn Apps wie der Safari-Browser oder die Health-App sind fix auf Apple-Geräten vorinstalliert und überhaupt nicht im App Store zu finden. Folglich sucht man dort auch vergebens nach den jeweiligen Datenschutzlabels. Nun war es aber dennoch nicht so, dass es die die Label gar nicht gab. Apple hat diese aber recht gut in Support-Dokumenten verborgen und noch dazu nicht vollständig. Infos zum Datenzugriff suchte man vergebens.

Falschangaben bei fast 30 % der Datenschutzlabel

Apple hält sich bei seinen eigenen Apps also an die Erfordernis der Ende 2020 eingeführten Privacy-Labels. Eigentlich sollten sämtliche App-Anbieter im App-Store diese Labels führen bzw. übermitteln, wenn die Apps in den Store kommen oder Updates angeboten werden. Dass diese Vorgabe aber nicht wirklich so toll klappt hat der Test einer amerikanischen Zeitung gezeigt: In etwa ein Drittel der Apps war bei seinen Labels unehrlich und hat falsche Angaben gemacht. Apple will dies nun intensiv prüfen – wer lügt, fliegt. So die Drohung des Konzerns.

Aber es ist zumindest schön, dass Apple in Sachen Datenschutzlabels mit gutem Beispiel vorangeht. Die neue Übersichtsseite ist durchaus brauchbar und macht auch die Apple-Apps transparenter. Apple setzt auch über die Labels hinaus sein Bemühen fort, als besonders Datenschutz-affines Unternehmen anerkannt zu werden.


Erstellt am: 15/03/2021

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