Whatsapp-Nutzer ohne Vorwarnung gesperrt?!

Whatsapp sperrt Nutzer in den Gruppen mit „verdächtigen“ Namen

Der Messenger-Dienst Whatsapp zählt mittlerweile über 1,6 Milliarden Nutzer weltweit. Doch eine hohe Anzahl der Accounts wurde in den letzten Wochen gesperrt, wie viele Nutzer in den sozialen Netzwerken berichteten.  Die ganz allgemeine Erklärung von Whatsapp für die Kontosperren: „Beachte, dass wir Accounts sperren, von denen wir glauben, dass ihre Aktivität unsere Nutzungsbedingungen verletzen“, stellte die Nutzer nicht zufrieden. Was ist denn der Grund für die gehäuften Sperren?

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„Verdächtige“ Gruppenchatnamen bei Whatsapp

Wie es sich herausstellte, reagierte der Nachrichtendienst sensibel auf Gruppenchats mit „verdächtigen“ Namen. Ein User auf Reddit berichtete davon, dass er aus Scherz einen Gruppenchat in „chld prn“ umbenannt habe. Die Algorithmen von Whatsapp müssen daraus einen Verdacht auf Kinderpornographie abgeleitet haben. Es wurden gleich die Accounts aller Nutzer gesperrt, die sich in der „verdächtigen“ Gruppe befanden. Nach so einer Sperre kann man den Account nicht widerherstellen. Die  einzige Möglichkeit, Messenger wieder zu nutzen, ist, sich mit einer neuen Rufnummer bei Whatsapp anzumelden. NordVPN Nutzer haben da das selbe Problem.

Ist das eine effektive Lösung?

Wahrscheinlich ist das der einzige Weg, wie Whatsapp die verdächtigen Gruppen erkennen kann. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die dazu da ist, die Privatsphäre der Nutzer zu schützen, erlaubt es nicht die Inhalte der Chats einzusehen. Also werden solche Metadaten wie Gruppenchatnamen und Beschreibung der Gruppen analysiert. Aber ist das eine effektive Lösung? Denn in diesem Fall kann ein einzelner User die Sperre der Accounts vieler Nutzer verursachen. Der Gruppen-chatname spiegelt auch nicht immer den Content der Gruppe wider. Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass solch offensichtliche Namen für Kinderpornographie-Gruppen gewählt werden.


Erstellt am:21/11/2019

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